OXITEC® 5000 und COMTEC® 6000 Analysesysteme mit  HART- oder Fieldbus-Schnittstelle.

Je komplexer ein Produktionsprozess ist, desto wichtiger ist es, ihn von einer zentralen Mess- bzw. Leitwarte aus zu überwachen. Dies ist mit Hilfe einer HART- oder Fieldbus-Schnittstelle problemlos möglich. Anders als über die analoge Schnittstelle werden nicht nur die Messwerte übertragen, sondern alle relevanten Parameter wie Zellenspannung, Zellentemperatur, Zellenkonstante, Zellensteilheit und etwaige Fehlermeldungen und Alarme. Dies führt zu einer schnelleren Fehleranalyse und damit zu geringeren Betriebs- und Wartungskosten.

Diese Schnittstellen ermöglichen es die Analysesysteme OXITEC® 5000 und  COMTEC® 6000  von der Leitwarte aus zu kalibrieren und den Messbereich umzuschalten, was wiederum den Wartungsaufwand verringert. Besonders vorteilhaft ist diese "Fernsteuerung" bei ex-geschützten Systemen, da ein Öffnen der Elektronik vermieden werden kann.

Ein weiterer Vorteil entsteht schon bei der Installation des Systems. Der Verdrahtungsaufwand wird minimiert und damit werden mögliche Fehlerquellen ausgeschaltet.

Bereits ausgelieferte OXITEC® 5000 und COMTEC® 6000 können (durch einen Platinentausch) mit einer HART- oder Fieldbus-Schnittstelle nachgerüstet werden. 

Funktionsweise des Hartprotokolls

Das HART-Protokoll (Highway Addressable Remote Transducer) erlaubt eine zeitgleiche Übertragung von digitalen Informationen und analogem Stromsignal. Das HART-Signal wird dem analogen Stromsignal hierbei symmetrisch  mit einer Amplitude von +/- 0,5 mA überlagert. 

HART ist ein Master-Slave-Protokoll. Jede Kommunikation geht von einem Master (Anzeige-/Bedieneinheit z.B. Prozessleitsystem) aus. Der Slave  (das Feldgerät, in unserem Fall die OXITEC® 5000 bzw. COMTEC® 6000 Auswerteelektronik) interpretiert das empfangene Anweisungstelegramm, führt die darin enthaltene Funktion aus und sendet ein Antworttelegramm mit dem Ergebnis bzw. angefragten Wert zurück.

 

Fig.1 Schematischer Aufbau am Beispiel OXITEC® 5000 / COMTEC® 6000

Funktionsweise Fieldbus-Foundation

Der Fieldbus-Foundation-Bus vom Typ H1 basiert auf einer seriellen symmetrischen Datenübertragung mit maximal 31,25 kBit/sek. Es werden nur digitale Signale nach dem Publisher/Subscriber-Prinzip übertragen.

Für den Busanschluss besitzt das OXITEC® 5000 bzw. COMTEC® 6000 Gerät eine separate Klemme.

Downloadbereich

Download HART-Spezifikation für
OXITEC® 5000 und COMTEC
® 6000
(PDF ca. 133 KB)

HART Device Description and Capability Files
(Gerätebeschreibung und Konfigurationsdateien)

a0eb0101.hdd
a0eb0101.hhd

Fieldbus Schnittstellen-Spezifikation für 
OXITEC® 5000 und COMTEC® 6000

(PDF ca. 163 KB (in englisch))

Fieldbus Device Description and Capability Files
(Gerätebeschreibung und Konfigurationsdateien)

0101.ffo
0101.sym
010101.cff
oxitec_ff.ddl
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